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Maßgeschneiderte KI-Assistenten für die Arbeit einer spezialisierten Kanzlei

Wie BKL Fischer Kühne + Partner mit Logicc führende KI im Kanzleialltag nutzt, ohne das Mandatsgeheimnis zu riskieren.

KanzleiKI-Assistenten§ 203 StGBVertragsprüfung
Dr. Bastian Schmidt-Vollmer Logicc
Unternehmen
BKL Fischer Kühne + Partner
4+ maßgeschneiderte KI-Assistenten
~ 2.000 Anleger im automatisierten Bescheidabgleich
100 % der Mandatsdaten in Deutschland

Wie eine spezialisierte Kanzlei ein KI-Setup baut, das zu ihrer Arbeitsweise passt und den strengen Anforderungen an das Mandatsgeheimnis gerecht wird.

Ausgangslage

Fertige Legal-AI-Tools passten nicht zur spezialisierten Arbeit von BKL. Zugleich musste jeder Einsatz von KI den Anforderungen an anwaltliche Verschwiegenheit und Datenschutz gerecht werden.

Lösung

Die Kanzlei richtete maßgeschneiderte KI-Assistenten für unterschiedliche Aufgaben ein und setzte eine Integration für den automatisierten Abgleich von Steuerbescheiden um.

Ergebnis

Das Setup unterstützt heute bei Erstentwürfen, Recherche, der Aufbereitung komplexer Sachverhalte und dem Onboarding neuer Kanzleimitarbeiter. BKL kann die Assistenten selbst anpassen und weiterentwickeln.

01
Die Ausgangslage

Ein Standardtool kennt nicht die Arbeitsweise der Kanzlei

BKL Fischer Kühne + Partner berät unter anderem in der Vermögensnachfolge, im Bank- und Kapitalmarktrecht sowie im Steuer- und Stiftungsrecht. Acht Anwält:innen arbeiten an den Standorten Bonn, Hamburg und München. Für Dr. Bastian Schmidt-Vollmer, Partner am Standort Hamburg, war nicht die Frage, ob KI in der Kanzlei eingesetzt werden würde. Entscheidend war, in welcher Form sie die spezialisierte Arbeit unterstützen kann.

Fertige Legal-AI-Produkte überzeugten BKL für diesen Einsatz nicht. Die Kanzlei wollte ein Werkzeug, das sich an ihre Fachgebiete, Mandatsstruktur und Qualitätsansprüche anpassen lässt, statt ihre Arbeit in einen vorgegebenen Standardprozess zu pressen.

Gleichzeitig war der sichere Umgang mit Mandatsinformationen eine klare Voraussetzung für die Auswahl. BKL legte Wert auf Hosting in Deutschland, Zero Data Retention bei Modell-Anfragen, keine Nutzung von Kundendaten für das Modelltraining und eine Lösung, die den Anforderungen aus § 203 StGB gerecht wird. Diese Punkte waren für die Kanzlei kein Zusatznutzen, sondern die Grundlage dafür, KI überhaupt in der Mandatsarbeit einzusetzen.

02
Die Lösung

Maßgeschneiderte KI-Assistenten für unterschiedliche Aufgaben

BKL hat in Logicc eigene KI-Assistenten erstellt. Jeder hat einen definierten Einsatzbereich und einen System-Prompt, der Fachgebiet, Arbeitsweise und Qualitätsanspruch der Kanzlei abbildet.

Der Unterschied zu einem allgemeinen KI-Chat wird etwa beim Schriftsatzentwurf greifbar: „Dr. T.“ ist auf diese Aufgabe und den fachlichen Kontext der Kanzlei ausgerichtet. Er unterstützt bei Aufbau und Erstentwurf; die juristische Prüfung und Entscheidung bleiben bei den Anwält:innen. BKL kann die Vorgaben des Assistenten selbst weiterentwickeln, wenn sich in der Praxis zeigt, was besser funktionieren muss.

Über die Assistenten hinaus hat die Kanzlei eine eigene Integration für den Abgleich von Steuerbescheiden im Kontext geschlossener Fonds umgesetzt. Bei einer Größenordnung von rund 2.000 Anlegern erweitert dieser Anwendungsfall den Einsatz von Logicc über die Arbeit im Chat hinaus.

Assistenten 4
O Old Ernst Unterstützt als Steuerberater-Persona bei steuerrechtlichen Fragestellungen im Mandat.
D Dr. T. Hilft beim Aufbau und Entwurf von Schriftsätzen mit Fokus auf Prozessführung und ZPO.
E Erbse Ist auf erbrechtliche Fragestellungen ausgerichtet.
L Lexi Unterstützt bei allgemeinen Aufgaben und hilft neuen Kolleg:innen beim Einstieg in die Arbeit mit KI.
03
Das Ergebnis

Ein Setup, das die Kanzlei selbst weiterentwickelt

BKL nutzt Logicc heute unter anderem für Erstentwürfe, Recherche und die strukturierte Aufbereitung komplexer Sachverhalte. Die eigenen KI-Assistenten unterstützen unterschiedliche fachliche Aufgaben. Der Bescheidabgleich ergänzt sie um einen weiteren, eigens für die Kanzlei umgesetzten Anwendungsfall.

Die Einführung zeigt zugleich: Zugang allein führt noch nicht dazu, dass alle im Team KI gleichermaßen nutzen. BKL behandelt das Setup deshalb nicht als abgeschlossene Einführung, sondern als Werkzeug, das die Kanzlei weiter anpasst und im Alltag verankert.

Dr. Bastian Schmidt-Vollmer
„Ein fertiges Legal-Tool kennt das Recht. Es kennt aber nicht unsere Kanzlei, unsere Mandantenstruktur und nicht die Art, wie wir arbeiten. Genau da entsteht der Unterschied.“
Dr. Bastian Schmidt-Vollmer, Partner, BKL Fischer Kühne + Partner

Das hat sich verändert

  • Maßgeschneiderte KI-Assistenten für unterschiedliche fachliche Aufgaben.
  • Unterstützung bei Erstentwürfen, Recherche und komplexen Sachverhalten.
  • Bescheidabgleich für eine Größenordnung von rund 2.000 Anlegern umgesetzt.
  • Ein KI-Setup geschaffen, das BKL selbst anpassen und weiterentwickeln kann.
Über BKL Fischer Kühne + Partner

BKL Fischer Kühne + Partner Rechtsanwälte mbB berät seit 2006 unter anderem Unternehmer:innen, Banken, Sparkassen, Family Offices und Stiftungen. Die acht Anwält:innen arbeiten an den Standorten Bonn, Hamburg und München. Zu den Schwerpunkten zählen Erbrecht und Vermögensnachfolge, Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Steuer- und Stiftungsrecht.

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